... und der Demo Gott hatte kein Erbarmen. Doch von Anfang an. Am 23. Februar gab ich mein aller erstes Webinar. Ein ziemlich befremdli...

Das erste Mal ein Webinar...

... und der Demo Gott hatte kein Erbarmen. Doch von Anfang an.


Am 23. Februar gab ich mein aller erstes Webinar. Ein ziemlich befremdliches Gefühl, da man quasi ins Leere hinen redet. Natürlich dürfen die Zuhörer Kommentare abgeben oder Fragen stellen, aber es ist ein sehr asynchroner Vorgang, bei dem auch schon mal der Kontext verloren gehen kann. Nun gut... ich hatte mich so gut es ging eingerichtet und die Demos noch einmal durchgespielt. Die Kollegen der developer-media checkten nochmals die Verbindung und den Ton. Alles OK, es kann losgehen.

17:00 Uhr "Good Morning Germany"

Geduldig hatten die Teilnehmer gewartet und nach einer kleinen Vorstellungsrunde ging es auch schon los. Folien zeigen, kurz erklären, wo man her kommt und was heute präsentiert wird.
Es ging um die Anbindung der Multimodel Datenbank OrientDB an eine CQRS Applikation. Mit zwei drei Folien war alles erklärt, auch warum ich mich für OrientDB entschieden hatte. Der praktische Teil kann beginnen.

17:23 Uhr "Let the show begin"

Um ein besseres Verständnis her zu stellen entschied ich mich für eine strikte Trennung der Entwicklungen, bzw. Applikationen. Die CQRS Applikation wurde in Windows auf einer virtuellen Maschine präsentiert und die Datenbank auf meinem \*ux Hostsystem.
Der Einstieg war einfach, mittels diverser Tags im git Repository sollten die Entwicklungsschritte schnell sichtbar gemacht werden. Diese Technik finde ich durchaus praktisch und verwende es schon seit einger Zeit.
Bei Schritt 3 von 5 brach das tolle System zusammen und ich erhielt einige Hinweise, wie man das wieder richten könnte - vielen Dank an dieser Stelle noch einmal.

17:52 Uhr "Houston, wir ..."

Nach etlichen Versuchen die Demo mit Speichern von Events und dem Anlegen von Datenbanken über den Webclient, musste der Teil abgebrochen werden. Wirklich schade, weil es ein schön rundes Paket war. Nun gut, der Demo Gott wollte das nicht, also war da auch nichts zu machen. Meinen Teilnehmer versprach ich, mir die Sache mal an zu schauen und siehe da... Ich weiß nun warum das alles nicht so klappte.

Alice im Wunderland

Bei einem der `git` Kommandos muss ich versehentlich den Ordner mit dem Datenbank Server gelöscht haben. Jedenfalls waren die Datein spurlos verschwunden. Was mich dabei am meisten wundert ist, dass ich gar kein Tracking des Ordners im git Repo eingestellt hatte. Und trotzdem ist der Ordner einfach leer - plötzlich. Darauf wäre ich innerhalb des Webinares nicht gekommen, dort mal nach zu schauen, weil ich davon ausgehe, dass untracked Files nicht einfach so gelöscht werden.
Als ich am späten Abend die Demo wieder ausprobierte - man lässt ja so etwas nicht auf sich sitzen - klappte alles wieder wunderbar.

The Show must go on

Was lerne ich für die Zukunft daraus? Zum einen darf man sich nicht auf den Demo Gott verlassen, das ist einfach dumm. Zum anderen werde ich nicht noch einmal mit getrennten Systemen arbeiten. Es fühlt sich irgendwie verwirrend an, wenn man zwischen den VMs hin und her schaltet. Außerdem werde ich die Technik mit dem Repository verfeinern. Am besten, indem ich mir den Inhalt eines Repositories per Datei Manager anzeigen lasse, wärend ich die `git` Kommandos abschicke.

Im geplanten Workshop zur Smart Data Konferenz werden diese Probleme mit Sicherheit nicht mehr auftreten. Dazu bin ich nun zu gut vorbereitet. ;-)



Für die jenigen, die sich dafür interessieren, was in dem Webinar gezeigt wurde, gibt es einen Mitschnitt bei der developer-media zu erwerben. Und die dazugehörigen Folien kann man hier herunterladen.

Auf ein nächstes Mal, ich freue mich schon darauf.

~janekf